Ein Auslandssemester ist für viele deutsche Studenten ein großer Traum. Ein Jahr lang an einer ausländischen Hochschule Erfahrungen sammeln, das dortige Leben genießen und neue Leute kennen lernen. In vielen Studiengängen gehören Auslandssemester seit einiger Zeit zum festen Lehrplan und sind somit Pflicht. Firmen und Unternehmen schauen heutzutage besonders bei Hochschulabsolventen auf vorhandene Auslandserfahrung. Es ist also in, für ein oder zwei Semester an einer Universität im Ausland zu studieren.
Um sich optimal auf eine sorgenfreie Studienzeit im Ausland vorzubereiten, sollte frühzeitig auf eine Auslandskrankenversicherung gedacht werden. Je früher man sich die verschiedenen Angebote der Versicherungsunternehmen anschaut und sich darüber informiert, desto schneller kann dann im Ernstfall die Versicherung beantragt werden. Doch weshalb ist eine Auslandskrankenversicherung überhaupt wichtig? Bin ich nicht schon über meine gesetzliche Krankenversicherung für das Ausland abgesichert? Leider übernehmen die Gesetzlichen, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten und auch nur in EU-Ländern. Und zwar genau den Teil, der auch in Deutschland für die Behandlung abgerechnet worden wäre. Da man jedoch im Ausland als Privatpatient eingestuft wird und das Ärztehonorar teilweise auch deutlich höher ausfallen kann als in Deutschland, entsteht ein Differenzbetrag, den man aus eigener Tasche bezahlen muss. Hier greift also die Auslandsversicherung, die man vor Reiseantritt bequem von zuhause aus abschließen kann.
Den richtigen Versicherungsschutz findet man durch gezieltes Vergleichen zwischen den einzelnen Versicherungsunternehmen. Studenten haben meistens die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Tarifen zu wählen. Dabei zahlt sich vor allem die Aufenthaltsdauer als wichtiges Kriterium aus. Sollte man nur ein Semester im Ausland studieren, also für knapp 6 Monate, liegt der monatliche Beitrag für die Auslandskrankenversicherung zwischen 30 und 40 Euro, teilweise auch etwas höher. Dies hängt stark von den beinhaltenden Leistungen ab, die man mitversichern möchte. Sollte der Aufenthalt länger dauern, also z.B. bis zu 2 Jahren oder noch länger, dann erhöhen sich die Monatsbeiträge um einen geringen Anteil. Falls man sich nicht sicher ist, welche Leistungen man benötigt, sollte man sich bei einem der zahlreichen Versicherungsunternehmen beraten lassen.